Masterarbeit

Voraussetzungen für die Masterarbeit am Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement

Für alle Stu­die­ren­de, die an unse­rem Lehr­stuhl ihre Mas­ter­ar­beit anfer­ti­gen möch­ten, gilt die Rege­lung, dass das Mas­ter­se­mi­nar ein Semes­ter vor, wäh­rend oder ein Semes­ter nach der Mas­ter­ar­beit belegt wer­den muss. Von die­ser Rege­lung sind alle Stu­die­ren­de, wel­che das Mas­ter­se­mi­nar bereits vor dem Som­mer­se­mes­ter 2017 absol­viert haben, aus­ge­schlos­sen.

MiGG-Stu­die­ren­de, die am Lehr­stuhl für Gesund­heits­ma­nage­ment ihre Mas­ter­ar­beit anfer­ti­gen wol­len,  müs­sen dabei fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen erfül­len:

*Hin­weis: Bit­te fügen Sie Ihrer Bewer­bung einen aktu­el­len Noten­aus­zug bei, aus dem her­vor­geht, dass Sie alle Pflicht­mo­du­le erfolg­reich bestan­den haben.

**Hin­weis: Bit­te beach­ten Sie, dass die Teil­nah­me am Mas­ter­se­mi­nar kei­nen Anspruch auf die Betreu­ung einer Mas­ter­ar­beit am Lehr­stuhl für Gesund­heits­ma­nage­ment begrün­det. Da die Prü­fungs­leis­tung (Prä­sen­ta­ti­on) in Ver­bin­dung zur schrift­li­chen Aus­ar­bei­tung der Mas­ter­ar­beit steht, wei­sen wir Sie dar­auf hin, dass das Mas­ter­se­mi­nar ohne eine (ggf. zeit­lich ver­scho­be­ne) Mas­ter­ar­beit nicht bestan­den wer­den kann.

Stu­die­ren­de des Mas­ters in: Arbeits­markt und Per­so­nal, Eco­no­mics, Manage­ment, Medi­zin­tech­nik, Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen oder Wirt­schafts­päd­ago­gik sind eben­falls dazu berech­tigt, ihre abschlie­ßen­de Mas­ter­ar­beit am Lehr­stuhl für Gesund­heits­ma­nage­ment anzu­fer­ti­gen.

Dabei gel­ten fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen:

  • Erfolg­rei­che Absol­vie­rung von vier Modu­len aus dem Mas­ter-Lehr­pro­gramm des Lehr­stuhls für Gesund­heits­ma­nage­ment (Bit­te fügen Sie Ihrer Bewer­bung einen aktu­el­len Noten­aus­zug bei)

In begrün­de­ten Aus­nah­me­fäl­len kann von die­ser Rege­lung abge­wi­chen wer­den. Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen set­zen Sie sich bit­te mit Domi­nik Blunck in Ver­bin­dung.

Masterarbeit an anderen Lehrstühlen

Es ist zudem mög­lich, die Mas­ter­ar­beit des MiGG-Mas­ters auch an ande­ren betei­lig­ten Pro­fes­su­ren zu ver­fas­sen:

  • Prof. Dr. Mat­thi­as Wre­de (Lehr­stuhl für Sozi­al­po­li­tik)
  • Prof. Dr. Harald Tauch­mann (Pro­fes­sur für Gesund­heits­öko­no­mie)

Hier­bei gel­ten die indi­vi­du­el­len Bestim­mun­gen des Lehr­stuhls bzw. der Pro­fes­so­ren. Bit­te infor­mie­ren Sie sich hier selb­stän­dig.

Unterlagen

Bewerbungsprozess

In der unten ste­hen­den Lis­te fin­den Sie eine Aus­wahl an The­men­vor­schlä­gen des Lehr­stuhls. Bit­te wen­den Sie sich bei Inter­es­se an einer Mas­ter­ar­beit direkt an die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter für deren The­men bzw. The­men­be­rei­che Sie sich inter­es­sie­ren. Es gibt kei­ne Bewer­bungs­fris­ten und kei­ne ein­heit­li­chen Start­ter­mi­ne für die Mas­ter­ar­bei­ten. Neh­men Sie jedoch bit­te früh­zei­tig Kon­takt auf, damit der Bear­bei­tungs­pro­zess gemein­sam geplant wer­den kann.

Die end­gül­ti­ge The­men­ver­ga­be erfolgt frü­hes­tens sechs Wochen vor Anmel­dung der Mas­ter­ar­beit. Den Ablauf der The­men­ver­ga­be kön­nen Sie der hier ver­link­ten Datei ent­neh­men.

Individuelle Themenvorschläge

Neben der Bear­bei­tung eines aus­ge­schrie­be­nen The­mas besteht zudem die Mög­lich­keit, auch ein indi­vi­du­el­les The­ma vor­zu­schla­gen. Bit­te infor­mie­ren Sie sich hier­zu auf unse­rer Home­page über die jewei­li­gen For­schungs­schwer­punk­te der ein­zel­nen Mit­ar­bei­ter und rei­chen Sie Ihren The­men­vor­schlag ent­spre­chend des For­schungs­schwer­punk­tes bei dem jewei­li­gen Mit­ar­bei­ter / der jewei­li­gen Mit­ar­bei­te­rin per E‑Mail recht­zei­tig ein.

Hin­weis: Ein indi­vi­du­el­ler The­men­vor­schlag stellt kei­ne Garan­tie dar, dass sich ein Betreu­er fin­den lässt, der zum einen das The­ma inhalt­lich betreu­en kann oder zum ande­ren auch die nöti­gen Kapa­zi­tä­ten besitzt, neben den aus­ge­schrie­be­nen zusätz­lich auch indi­vi­du­el­le Mas­ter­ar­bei­ten zu betreu­en.

Eine Über­sicht der Ansprech­part­ner unter­teilt nach Schwer­punk­ten kön­nen Sie der ver­link­ten Datei ent­neh­men. Für The­men aus dem Bereich der sta­tio­nä­ren Ver­sor­gung und Sport­ma­nage­ment set­zen Sie sich bit­te direkt mit Dr. Mar­tin Schwandt in Ver­bin­dung.

Bei Fra­gen oder bei Unklar­hei­ten kön­nen Sie sich auch ger­ne an Domi­nik Blunck wen­den.

Offene Themen (17)

For­schungs­stand zum The­ma Pfle­ge in Deutsch­land

In den letz­ten Jah­ren erhöh­te sich die Rele­vanz des The­mas Pfle­ge. Ins­be­son­de­re die nega­ti­ve Kri­tik über den Per­so­nal­stand und ‑ver­gü­tung, die wach­sen­de Zahl der Bedürf­ti­gen, die Qua­li­tät der Pfle­ge­dienst­leis­tun­gen und deren Kon­trol­le sowie ande­re bedeu­ten­de The­men sind in aller Mun­de und die For­de­run­gen nach Ver­bes­se­run­gen in die­sen Berei­chen ver­stärk­ten sich. Nichts­des­to­trotz ent­steht der Ein­druck, dass nur weni­ge bedeu­ten­de Ände­run­gen pas­sie­ren. Somit stellt sich die Fra­ge nach dem For­schungs­stand zu die­sem The­ma in Deutsch­land. In die­ser Arbeit soll geklärt wer­den, wer in Deutsch­land zum The­ma Pfle­ge forscht, wel­che kon­kre­ten The­men dabei behan­delt wer­den, wel­che Pro­jek­te und Publi­ka­tio­nen exis­tie­ren usw. Der For­schungs­stand soll erfasst, aus­ge­wer­tet, inter­na­tio­nal ein­ge­ord­net und umfas­send dis­ku­tiert wer­den.

Betreu­ung: Kris­ti­na Kast

SF-6D in gesund­heits­öko­no­mi­schen Eva­lua­tio­nen – Beson­der­hei­ten beim Ein­satz in Deutsch­land

Der SF-6D Fra­ge­bo­gen ist ein wich­ti­ges Instru­ment zur Erhe­bung der Lebens­qua­li­tät in den öko­no­mi­schen Stu­di­en. Für die Kal­ku­la­ti­on der ent­spre­chen­den Lebens­qua­li­täts­wer­te bil­den die sog. Prä­fe­renz­ur­tei­le eine wich­ti­ge Grund­la­ge. Die­se Urtei­le spie­geln den sub­jek­ti­ven Nut­zen der Befrag­ten bezüg­lich ver­schie­de­ne Lebens­qua­li­täts­di­men­sio­nen wider und kön­nen mit­tels sol­cher Ver­fah­ren wie Stan­dard Gam­ble, Time Tra­de Off oder Rating Sca­le erho­ben wer­den. Pro­ble­ma­tisch ist jedoch, dass die Prä­fe­renz­ur­tei­le je nach Bevöl­ke­rung unter­schied­lich sein kön­nen und die bereits exis­tie­ren­den Norm­stich­pro­ben nicht in jedem Land ver­zer­rungs­frei für Fra­ge­bo­gen­aus­wer­tun­gen ein­setz­bar sind. In die­ser Mas­ter­ar­beit geben Sie einen umfang­rei­chen Über­blick über die bereits exis­tie­ren­den Norm­stich­pro­ben für den SF-6D und die metho­di­schen Ver­fah­ren, die dabei zum Ein­satz kamen. Des Wei­te­ren machen Sie fun­dier­te Vor­schlä­ge für den Ein­satz des SF-6D in deut­schen öko­no­mi­schen Stu­di­en und dis­ku­tie­ren die Aspek­te, die dabei berück­sich­tigt wer­den müs­sen. Grund­kennt­nis­se in Öko­no­me­trie wer­den bei die­ser Arbeit vor­aus­ge­setzt.

Betreu­ung: Kris­ti­na Kast

Wie sieht die phar­ma­zeu­ti­sche Ver­sor­gung in 40 Jah­ren aus?

Aktu­el­le Ereig­nis­se wie z.B. die glo­ba­le Coro­na-Pan­de­mie zei­gen mehr denn je, wie dyna­misch und wan­del­bar das unter­neh­me­ri­sche Umfeld sein kann. Pla­nung fällt unter sol­chen Bedin­gun­gen sehr schwer, weil grund­sätz­li­che Annah­men stets hin­ter­fragt wer­den müs­sen. Eine Metho­de, die die­ses Pro­blem adres­siert, ist die soge­nann­te Sze­na­rio­pla­nung. Hier­bei wer­den anhand ver­schie­de­ner, dia­me­tral gele­ge­ner Zukunfts­aus­prä­gun­gen meh­re­re Sze­na­ri­en abge­lei­tet, die ver­plau­si­bi­li­siert und beschrie­ben wer­den. In die­ser Mas­ter­ar­beit erar­bei­ten Sie mit­hil­fe einer aus­führ­li­chen Lite­ra­tur­re­cher­che und unstruk­tu­rier­ten Inter­views eine Sze­na­rio­pla­nung für die phar­ma­zeu­ti­sche Ver­sor­gung in 40 Jah­ren. Abschlie­ßend lei­ten Sie mög­li­che Hand­lungs­emp­feh­lun­gen ab, wie sich phar­ma­zeu­ti­sche Unter­neh­men bereits heu­te auf die­se Sze­na­ri­en vor­be­rei­ten kön­nen. (Spra­che: Eng­lisch)

Betreu­ung: Domi­nik Blunck

Emp­feh­lun­gen für geeig­ne­te Bewer­tungs­por­ta­le zur Dar­stel­lung der Qua­li­tät von Leis­tungs­er­brin­gern

Bewer­tungs­por­ta­le im Inter­net, wel­che Beur­tei­lun­gen über Leis­tungs­er­brin­ger ent­hal­ten, ste­hen immer wie­der in der Dis­kus­si­on, ob die­se wirk­lich geeig­net sind, die Pati­en­ten­zu­frie­den­heit oder Qua­li­täts­er­geb­nis­se von Kli­ni­ken oder Arzt­pra­xen geeig­net abzu­bil­den. Im Rah­men die­ser Mas­ter­ar­beit sol­len umfas­sen­de sys­te­ma­ti­sche Lite­ra­tur­re­cher­chen über die emp­foh­le­nen Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten von Por­ta­len und die uner­wünsch­ten Kon­se­quen­zen durch Public Repor­ting durch­ge­führt wer­den. Auf Basis der erziel­ten Erkennt­nis­se sol­len Emp­feh­lun­gen für die Aus­ge­stal­tung der Bewer­tungs­por­ta­le gege­ben wer­den. Dabei soll zwi­schen dem ambu­lan­ten und sta­tio­nä­ren Bereich unter­schie­den wer­den. Kennt­nis­se hin­sicht­lich der Durch­füh­rung von sys­te­ma­ti­schen Lite­ra­tur­re­cher­chen wer­den bei der Bear­bei­tung die­ses The­mas vor­aus­ge­setzt.

Betreu­ung: Nina Mes­z­mer

Mani­pu­la­ti­ons­mög­lich­kei­ten auf Arzt­be­wer­tungs­por­ta­len

Arzt­be­wer­tungs­por­ta­le im Inter­net gewin­nen in den letz­ten Jah­ren zuneh­mend an Popu­la­ri­tät, wenn­gleich sie auch häu­fig in der Kri­tik ste­hen. Im Rah­men die­ser Mas­ter­ar-beit sol­len die Mani­pu­la­ti­ons­mög­lich­kei­ten auf Sei­ten der Leis­tungs­er­brin­ger als auch der Bewer­tungs­ge­ber auf Arzt­be­wer­tungs­por­ta­len sys­te­ma­tisch unter­sucht wer­den. Hier­zu soll zunächst eine sys­te­ma­ti­sche Lite­ra­tur­re­cher­che erfol­gen, um geeig­ne­te Schwach­stel­len der Por­ta­le zu iden­ti­fi­zie­ren. Anschlie­ßend erfolgt eine sys­te­ma­ti­sche Erfas­sung der Anzahl an gemel­de­ten Bewer­tun­gen anhand des Arzt­be­wer­tungs­por­tals jame­da. Hier­zu wer­den die Bewer­tun­gen von unter­schied­li­chen Arzt­grup­pen betrach­tet und aus­ge­wer­tet. Kennt­nis­se hin­sicht­lich der Durch­füh­rung von sys­te­ma­ti­schen Lite­ra­tur­re­cher­chen wer­den bei der Bear­bei­tung die­ses The­mas vor­aus­ge­setzt.

Betreu­ung: Nina Mes­z­mer

Gesetz­li­che Rege­lun­gen in der Pfle­ge – Ein inter­na­tio­na­ler Ver­gleich

Die Rele­vanz des The­mas Pfle­ge erhöht sich. Die For­de­run­gen nach Ver­bes­se­run­gen in den kri­ti­schen Berei­chen, wie z.B. Per­so­nal, Pfle­ge­be­dürf­tig­keit, Qua­li­täts­trans­pa­renz, wer­den immer lau­ter. Die gesetz­li­chen Rege­lun­gen im pfle­ge­ri­schen Sek­tor bil­den eine ent­schei­den­de Basis dafür, wie der aktu­el­le Stand ist, wie schnell die Ent­wick­lun­gen vor­an­schrei­ten kön­nen und wel­che Anrei­ze bestehen, die­se Ent­wick­lun­gen anzu­sto­ßen. Wäh­rend in Deutsch­land erst seit Kur­zem die pro­ble­ma­ti­sche Lage im pfle­ge­ri­schen Sek­tor erkannt wur­de, kön­nen ande­re Län­der bereits Erfol­ge vor­wei­sen. In die­ser Arbeit soll die Gesetz­ge­bung in Deutsch­land und inter­na­tio­nal dar­ge­stellt und ana­ly­siert wer­den. Eine umfang­rei­che Dis­kus­si­on, ins­be­son­de­re im Hin­blick auf die Qua­li­täts­be­richt­erstat­tung in der Alten­pfle­ge, bil­det den Schwer­punkt der Arbeit.

Betreu­ung: Kris­ti­na Kast

Die Ent­wick­lung eines Mar­ke­ting­kon­zepts für einen medi­zi­ni­schen Fern­stu­di­en­gang

Fern­stu­di­en­gän­ge aller Fach­rich­tun­gen erfreu­en sich wach­sen­der Beliebt­heit. Auch in der Medi­zin scheint das Ange­bot in den letz­ten Jah­ren zu wach­sen. Ziel die­ser Arbeit soll es sein, den vom Lehr­stuhl für Gesund­heits­ma­nage­ment ange­bo­te­nen Fern­stu­di­en­gang „Mas­ter in Health and Medi­cal Manage­ment“ (MHMM) in das deutsch­land­wei­te Ange­bot ein­zu­ord­nen und dar­auf auf­bau­end ein fun­dier­tes Mar­ke­ting­kon­zept zu ent­wi­ckeln. Hier­für soll zunächst sys­te­ma­tisch ein Über­blick über das bestehen­de Ange­bot medi­zi­ni­scher Fern­stu­di­en­gän­ge in Deutsch­land gege­ben wer­den. Aus den hier­bei gewon­ne­nen Erkennt­nis­sen sowie vor­lie­gen­den Online-Daten zu Mar­ke­ting­kam­pa­gnen des MHMM soll ein Kon­zept zur pro­mi­nen­ten Plat­zie­rung des MHMM ent­wi­ckelt wer­den. Es wird sowohl eine umfas­sen­de Ein­füh­rung zu grund­le­gen­den Infor­ma­tio­nen, Ziel­grup­pen, Struk­tur und Abläu­fen des Stu­di­en­gangs gege­ben als auch Daten aus Online­kam­pa­gnen des Stu­di­en­gangs zur Ver­fü­gung gestellt.

Betreu­ung: Rena­te Übe

Die Eig­nung von Pati­ent Repor­ted Out­co­mes als Qua­li­täts­in­di­ka­tor

In die­ser Arbeit sol­len unter­schied­li­che inter­na­tio­na­le Ansät­ze zur Ent­wick­lung von Qua­li­täts­in­di­ka­to­ren unter der Berück­sich­ti­gung von Güte­kri­te­ri­en und Ope­ra­tio­na­li­sie­rungs­an­sät­zen sys­te­ma­tisch erfasst und mit­ein­an­der ver­gli­chen wer­den. In einem nächs­ten Schritt soll eine geeig­ne­te Aus­wahl von Güte­kri­te­ri­en getrof­fen und eine mög­li­che Vor­ge­hens­wei­sen zur Prü­fung der Eign­nung von Pati­ent Repor­ted Out­co­mes (PROs) ent­wi­ckelt wer­den.

Betreu­ung: Rena­te Übe

Kon­zep­ti­on eines Infor­ma­ti­ons­por­tals zu Public Repor­ting Instru­men­ten

Public repor­ting umfasst die Ver­öf­fent­li­chung von Qua­li­täts­in­for­ma­tio­nen über nie­der­ge­las­se­ne Ärz­te, Kran­ken­häu­ser, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und wei­te­re medi­zi­ni­sche Leis­tungs­er­brin­ger. Es wird durch­ge­führt, um einen posi­ti­ve Effekt auf die Gesund­heits­ver­sor­gung zu errei­chen. In den letz­ten Jah­ren hat sich eine gro­ße Anzahl an Inter­net­por­ta­len ent­wi­ckelt, auf denen Pati­en­ten und Inter­es­sier­te einen Ein­blick über die medi­zi­ni­sche Behand­lungs­qua­li­tät von medi­zi­ni­schen Leis­tungs­er­brin­gern erhal­ten sol­len. Bekann­te Por­ta­le hier­für sind jame­da, die Weis­se Lis­te, der AOK-Gesund­heits­na­vi­ga­tor und vie­le wei­te­re. Aber auch auf Soci­al-Media Por­ta­len wie Face­book wird über die Qua­li­tät von Ärz­ten und Kran­ken­häu­sern berich­tet. Für den Nut­zer hat dies den Nach­teil, dass das Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot kaum noch zu über­bli­cken ist und vor allem die Qua­li­tät der Inhal­te nicht nach­voll­zieh­bar erscheint. In den USA konn­te die­se Ent­wick­lung eben­falls beob­ach­tet wer­den; dort hat dies zur Grün­dung einer Orga­ni­sa­ti­on geführt, die über die Qua­li­tät von Infor­ma­ti­ons­an­ge­bo­ten berich­tet (www.informedpatientinstitute.org). Nach die­sem und wei­te­ren Vor­bil­dern soll ein Kon­zept für ein ent­spre­chen­des Infor­ma­ti­ons­por­tal in Deutsch­land erar­bei­tet wer­den. Umfas­sen­des Infor­ma­ti­ons­ma­te­ri­al zur Ein­ar­bei­tung in die Mate­rie sowie für die wei­te­ren Schrit­te der Arbeit ist vor­han­den und wird zur Ver­fü­gung gestellt. Eine inten­si­ve Hil­fe­stel­lung für die Ein­ar­bei­tung in die Grund­la­gen erfolgt eben­so wie eine enge Betreu­ung im wei­te­ren Ver­lauf der Arbeit.

Betreu­ung: Mar­tin Emmert

Does size real­ly mat­ter? The ambi­dex­teri­ty-per­for­mance rela­ti­ons­hip in the phar­maceu­ti­cal indus­try

Firms need to be “ambi­dex­trous” – to balan­ce explo­ra­ti­on and exploi­ta­ti­on – to be suc­cess­ful in the long run. Spe­cia­li­zing on eit­her explo­ra­ti­on or exploi­ta­ti­on comes at the cost of long-term per­for­mance. Howe­ver, small firms can­not afford dual struc­tures or dif­fe­rent domains for explo­ra­ti­on and exploi­ta­ti­on and thus can­not balan­ce explo­ra­ti­on and exploi­ta­ti­on. The­re­fo­re, spe­cia­li­zed firms emer­ge among small firms. In this the­sis you ana­ly­se the effect of firm size on the amb­diex­teri­ty-per­for­mance rela­ti­ons­hip in the phar­maceu­ti­cal indus­try. Basic sta­tis­ti­cal know­ledge is requi­red for this the­sis.

Betreu­ung: Domi­nik Blunck

Ver­ga­be­recht im Kran­ken­haus: Eine Grund­la­gen­ar­beit

Vie­le Berei­che der Beschaf­fung, in denen öffent­li­che Mit­tel im Spiel sind, unter­lie­gen dem Ver­ga­be­recht. Auch öffent­li­che Kran­ken­häu­ser sind dazu ver­plich­tet, die gesetz­li­chen Regu­la­ri­en bei der Beschaf­fung von Lie­fer- und Dienst­leis­tun­gen, medi­zi­ni­schen Gerä­ten, Instru­men­ten sowie wei­te­ren Waren ein­zu­hal­ten. Je nach Umfang der zu beschaf­fen­den Güter wer­den die Auf­trä­ge auf natio­na­ler Ebe­ne oder euro­pa­weit aus­ge­schrie­ben. Ziel die­ser Arbeit ist die Erar­bei­tung eines sys­te­ma­ti­schen Über­blicks der für ein Kran­ken­haus infra­ge kom­men­den Ver­fah­rens­ar­ten unter Anga­be aktu­el­ler Schwel­len­wer­te.

Betreu­ung: Lau­ra Hep­pe

Kate­go­ri­sie­rung von Pati­ent Repor­ted Out­co­me Mea­su­res (PROMs) nach dia­gnos­ti­schen und the­ra­peu­ti­schen Ein­satz­be­rei­chen

Bei der Mes­sung der Behand­lungs­qua­li­tät zeich­net sich der Trend ab, medi­zi­ni­sche Out­co­me­ma­ße um pati­en­ten­be­rich­te­te Ergeb­nis­se zu ergän­zen. Pati­ent Repor­ted Out­co­me Mea­su­res (PROMs) bezeich­nen vali­de, reli­able, prak­ti­ka­ble und ände­rungs­sen­si­ti­ve Fra­ge­bo­gen­in­stru­men­te, deren Eva­lua­ti­on Rück­schlüs­se auf die gesund­heits­be­zo­ge­ne Lebens­qua­li­tät des Pati­en­ten zulässt. Im Natio­nal Health Ser­vice (NHS), dem staat­li­chen Gesund­heits­sys­tem Groß­bri­tan­ni­ens und Nord­ir­lands, wer­den PROMs bereits seit 2009 als obli­ga­to­ri­scher Bestand­teil der Ergeb­nis­mes­sung in der Hüft- und Knie- Total­en­do­pro­the­tik-Ver­sor­gung sowie zur Eva­lua­ti­on von Krampf­ader- und Leis­ten­bruch-Ope­ra­tio­nen ver­wen­det. Auch in wei­te­ren Fach­be­rei­chen wie Onko­lo­gie, Kar­dio­lo­gie, Rheu­ma­to­lo­gie, Gas­tro­en­te­ro­lo­gie, Psy­cho­so­ma­tik etc. erfreu­en sich PROMs immer grö­ße­rer Beliebt­heit. Ziel die­ser wis­sen­schaft­li­chen Arbeit ist die Erstel­lung eines sys­te­ma­ti­schen Über­blicks, bei wel­chen Dia­gno­sen und The­ra­pi­en sowie in wel­chen Fach­be­rei­chen PROMs der­zeit in der Regel ein­ge­setzt wer­den.

Betreu­ung: Lau­ra Hep­pe

Kon­zep­tu­el­le Frame­works zur Wir­kung von Public Repor­ting

Public repor­ting umfasst die Ver­öf­fent­li­chung von Qua­li­täts­in­for­ma­tio­nen über nie­der­ge­las­se­ne Ärz­te, Kran­ken­häu­ser, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und wei­te­re medi­zi­ni­sche Leis­tungs­er­brin­ger. Es wird durch­ge­führt, um einen posi­ti­ven Effekt auf die Gesund­heits­ver­sor­gung zu errei­chen. In der Lite­ra­tur wer­den unter­schied­li­che Kon­zep­te beschrie­ben, wel­che den Wirk­ef­fekt von Public repor­ting kon­zep­tu­ell näher dar­stel­len. Ein bekann­tes Kon­zept stammt von Ber­wick aus dem Jahr 2003. Hier­nach hat Public repor­ting die Ziel­set­zung, für Pati­en­ten, ein­wei­sen­de Ärz­te und wei­te­re Anspruchs­grup­pen mehr Trans­pa­renz im Gesund­heits­we­sen zu schaf­fen, um sich vor der Wahl eines Leis­tungs­er­brin­gers über die Qua­li­tät infor­mie­ren und anschlie­ßend ent­schei­den zu kön­nen (selec­tion). Gleich­zei­tig soll über die erhöh­te Moti­va­ti­on von Leis­tungs­er­brin­gern ein posi­ti­ver Effekt auf die Qua­li­tät in der Gesund­heits­ver­sor­gung ent­ste­hen (chan­ge). Neben dem Kon­zept von Ber­wick gibt es aber noch wei­te­re Kon­zep­te, die in der Arbeit beschrie­ben und gegen­über­ge­stellt wer­den sol­len. Umfas­sen­des Infor­ma­ti­ons­ma­te­ri­al zur Ein­ar­bei­tung in die Mate­rie sowie für die wei­te­ren Schrit­te der Arbeit ist vor­han­den und wird zur Ver­fü­gung gestellt. Eine inten­si­ve Hil­fe­stel­lung für die Ein­ar­bei­tung in die Grund­la­gen erfolgt eben­so wie eine enge Betreu­ung im wei­te­ren Ver­lauf der Arbeit.

Betreu­ung: Mar­tin Emmert

Die Kom­ple­xi­tät von Inter­ven­tio­nen in der Ver­sor­gungs­for­schung

Ein zen­tra­ler Unter­schied zwi­schen der kli­ni­schen For­schung und der Ver­sor­gungs­for­schung ist, dass kli­ni­sche For­schung in der Regel den Effekt einer defi­nier­ten Inter­ven­ti­on cete­ris pari­bus (d. h. ansons­ten glei­che Bedin­gun­gen) auf ein oder weni­ge defi­nier­te Out­co­mes misst. Die­se Prä­mis­se der „ansons­ten gleich­blei­ben­den Bedin­gun­gen“ kann in der Ver­sor­gungs­for­schung nicht erwar­tet wer­den. Ver­sor­gungs­for­schungs-Inter­ven­tio­nen sind in der Regel kom­plex und bestehen zum Teil aus ver­schie­de­nen klei­ne­ren Inter­ven­tio­nen die in schwer zu eva­lu­ie­ren­de Rah­men­be­din­gun­gen imple­men­tiert wer­den. In die­sem Zusam­men­hang wird von der „dop­pel­ten Kom­ple­xi­tät“ gespro­chen. Die­se Arbeit beschäf­tigt sich mit den Her­aus­for­de­run­gen der Kom­ple­xi­tät von Inter­ven­tio­nen im Ver­sor­gungs­all­tag, ins­be­son­de­re im Hin­blick auf deren Eva­lua­ti­on. Was heißt in die­sem Zusam­men­hang „kom­plex“? Wie kann die Kom­ple­xi­tät gemes­sen wer­den? Die zen­tra­le Auf­ga­be ist es, 5–6 kom­ple­xe Inter­ven­tio­nen aus der Ver­sor­gungs­rea­li­tät zu iden­ti­fi­zie­ren, sys­te­ma­tisch zu ana­ly­sie­ren und zu erar­bei­ten, wie die­ser Kom­ple­xi­tät im Rah­men der Eva­lua­ti­on Rech­nung getra­gen wur­de.

Betreu­ung: Kat­rin Doc­ter

Mas­ter­ar­beit im Bereich „Betrieb­li­che Gesundheitsförderung/Betriebliches Gesund­heits­ma­nage­ment“

In Zusam­men­ar­beit mit der Deut­schen Gesell­schaft für Arbeits­me­di­zin und Umwelt­me­di­zin e.V. (DGAUM) bie­ten wir ver­schie­de­ne Mas­ter­ar­bei­ten in dem The­men­be­reich „Betrieb­li­che Gesundheitsförderung/Betriebliches Gesund­heits­ma­nage­ment“ an. Ihre Mas­ter­ar­beit ist Teil des Pro­jekts „Gesund arbei­ten in Thü­rin­gen (GAIT)“. Bei dem Pro­jekt han­delt es sich um ein Modell­vor­ha­ben zur betrieb­li­chen Gesund­heits­för­de­rung (§ 20g SGB V). Ziel des Modell­vor­ha­bens ist die Ver­bes­se­rung der Betrieb­li­chen Gesund­heits­för­de­rung (BGF) und des Betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ments (BGM) in länd­li­chen und struk­tur­schwä­che­ren Regio­nen unter Berück­sich­ti­gung des natio­na­len Gesund­heits­ziels „Gesund leben und arbei­ten“. Im Mit­tel­punkt des Modell­vor­ha­bens steht die betrieb­li­che Gesund­heits­för­de­rung in klei­nen und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men (KMU). Es gilt Lösun­gen zu ent­wi­ckeln, um flä­chen­de­ckend Beschäf­tig­te und Betrie­be bes­ser und nach­hal­tig mit arbeits­me­di­zi­ni­schen Ange­bo­ten zu ver­sor­gen. Nähe­re Infor­ma­tio­nen zu dem Pro­jekt fin­den Sie auf der GAIT-Home­page (http://www.gesund-arbeiten-in-thueringen.de/) bzw. der Inter­net­prä­senz der Deut­schen Gesell­schaft für Arbeits­me­di­zin und Umwelt­me­di­zin e. V. (https://www.dgaum.de/praevention/). Wenn Sie Inter­es­se an der Bear­bei­tung eines The­mas in dem Bereich haben, set­zen Sie sich bit­te direkt mit Frau Dr. Amler (amler@dgaum.de bzw. tele­fo­nisch unter 09131–85-26977) in Ver­bin­dung. Vor­kennt­nis­se im Bereich der qua­li­ta­ti­ven Sozi­al­for­schung bzw. des betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ments sind von Vor­teil, aber kei­ne zwin­gen­de Vor­aus­set­zung.

Betreu­ung: Nad­ja Amler

Risi­ko­ad­ap­tier­te Früh­erken­nung beim Pro­statakar­zi­nom

Fra­ge­stel­lung:
Wel­che Kos­ten sind mit einer Pro­statakar­zi­nom-Früh­erken­nung und der dar­aus resul­tie­ren­den Fol­ge­kos­ten ver­bun­den und wel­che Kos­ten ent­ste­hen, wenn Pro­statakar­zi­no­me nicht früh, son­dern spät dia­gnos­ti­ziert wer­den und nur noch die medi­ka­men­tö­se Behand­lungs­kas­ka­de mög­lich ist?

Beschrei­bung:
Die­ses Pro­jekt liegt an der Schnitt­stel­le Öko­no­mie – Medi­zin. Daher wur­de es als Koope­ra­ti­ons­pro­jekt ange­legt. Betreu­en­de Insti­tu­tio­nen sind der Fach­be­reich Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten der FAU sowie die Uro­lo­gi­sche Uni­ver­si­täts­kli­nik in Erlan­gen in Zusam­men­ar­beit mit Uro­Evi­dence der Deut­schen Gesell­schaft für Uro­lo­gie. In die­sem Pro­jekt wen­den Sie die erlern­ten Metho­den der Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten an und ver­bin­den die­se mit aktu­el­len Fra­ge­stel­lun­gen der Medi­zin. Sie wer­den sich einer rele­van­ten Fra­ge­stel­lung aus dem kli­ni­schen All­tag wid­men. Die Stu­di­en­ergeb­nis­se sind rele­van­te Fra­gen der medi­zi­ni­schen Ver­gü­tung sowie der Leis­tungs­de­fi­ni­ti­on inner­halb der Regel­ver­sor­gung der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen. Sie wer­den Ihre Ide­en und Fra­gen in einem inter­dis­zi­pli­nä­ren Team von Wirt­schafts­wis­sen­schaft­lern, Kli­ni­kern und Metho­di­kern bespre­chen.
Die Arbeit umfasst eine sys­te­ma­ti­sche Auf­ar­bei­tung der The­ma­tik. Es wer­den die gän­gi­gen Metho­den der evi­denz­ba­sier­ten Medi­zin in Kom­bi­na­ti­on mit den Metho­den der Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten ver­wen­det. Die­se beinhal­ten die Erstel­lung eines Stu­di­en­pro­to­kolls, das sys­te­ma­ti­sche Suchen in den ent­spre­chen­den Lite­ra­tur­da­ten­ban­ken, die Selek­ti­on und Qua­li­täts­be­wer­tung der gefun­de­nen Lite­ra­tur, die Beschrei­bung, Dar­stel­lung und Inter­pre­ta­ti­on der Ergeb­nis­se.

Betreu­ung: Oli­ver Schöff­ski

Der SF-36 und sein Ein­satz in gesund­heits­öko­no­mi­schen Eva­lua­ti­ons­stu­di­en

Der SF-36 ist ein Fra­ge­bo­gen zur Erfas­sung der Lebens­qua­li­tät. Er ist krank­heits­über­grei­fend und zunächst als Pro­fil­in­stru­ment kon­stru­iert, spä­ter erfolg­te auch die Wei­ter­ent­wick­lung zu einem Pro­fil­in­stru­ment. Er fin­det – neben dem EQ-5D (Euro­Qol) – sehr häu­fig Anwen­dung in deut­schen und inter­na­tio­na­len gesund­heits­öko­no­mi­schen Eva­lua­ti­ons­stu­di­en. Stel­len Sie in Ihrer Mas­ter­ar­beit das Instru­ment mit all sei­nen Vari­an­ten aus­führ­lich dar. Gehen Sie dabei auch auf die Ent­wick­lung des Fra­ge­bo­gens ein. Wie erfolg­te die Eva­lu­ie­rung des Instru­ments in Deutsch­land und ande­ren Län­dern, wel­che wei­te­re Ent­wick­lung ist geplant? Gehen Sie auch exem­pla­risch detail­liert auf eine deut­sche Anwen­dungs­stu­die ein oder erstel­len Sie einen Über­blick über die Anwen­dun­gen in deut­schen publi­zier­ten Stu­di­en in den letz­ten Jah­ren.

Betreu­ung: Oli­ver Schöff­ski