Masterarbeit

Voraussetzungen für die Masterarbeit am Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement

Für alle Stu­die­ren­de, die an unse­rem Lehr­stuhl ihre Mas­ter­ar­beit anfer­ti­gen möch­ten, gilt die Rege­lung, dass das Mas­ter­se­mi­nar ein Semes­ter vor, wäh­rend oder ein Semes­ter nach der Mas­ter­ar­beit belegt wer­den muss. Von die­ser Rege­lung sind alle Stu­die­ren­de, wel­che das Mas­ter­se­mi­nar bereits vor dem Som­mer­se­mes­ter 2017 absol­viert haben, aus­ge­schlos­sen.

MiGG-Stu­die­ren­de, die am Lehr­stuhl für Gesund­heits­ma­nage­ment ihre Mas­ter­ar­beit anfer­ti­gen wol­len,  müs­sen dabei fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen erfül­len:

*Hin­weis: Bit­te fügen Sie Ihrer Bewer­bung einen aktu­el­len Noten­aus­zug bei, aus dem her­vor­geht, dass Sie alle Pflicht­mo­du­le erfolg­reich bestan­den haben.

**Hin­weis: Bit­te beach­ten Sie, dass die Teil­nah­me am Mas­ter­se­mi­nar kei­nen Anspruch auf die Betreu­ung einer Mas­ter­ar­beit am Lehr­stuhl für Gesund­heits­ma­nage­ment begrün­det. Da die Prü­fungs­leis­tung (Prä­sen­ta­ti­on) in Ver­bin­dung zur schrift­li­chen Aus­ar­bei­tung der Mas­ter­ar­beit steht, wei­sen wir Sie dar­auf hin, dass das Mas­ter­se­mi­nar ohne eine (ggf. zeit­lich ver­scho­be­ne) Mas­ter­ar­beit nicht bestan­den wer­den kann.

Stu­die­ren­de des Mas­ters in: Arbeits­markt und Per­so­nal, Eco­no­mics, Manage­ment, Medi­zin­tech­nik, Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen oder Wirt­schafts­päd­ago­gik sind eben­falls dazu berech­tigt, ihre abschlie­ßen­de Mas­ter­ar­beit am Lehr­stuhl für Gesund­heits­ma­nage­ment anzu­fer­ti­gen.

Dabei gel­ten fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen:

  • Erfolg­rei­che Absol­vie­rung von vier Modu­len aus dem Mas­ter-Lehr­pro­gramm des Lehr­stuhls für Gesund­heits­ma­nage­ment (Bit­te fügen Sie Ihrer Bewer­bung einen aktu­el­len Noten­aus­zug bei)

In begrün­de­ten Aus­nah­me­fäl­len kann von die­ser Rege­lung abge­wi­chen wer­den. Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen set­zen Sie sich bit­te mit Domi­nik Blunck in Ver­bin­dung.

Masterarbeit an anderen Lehrstühlen

Es ist zudem mög­lich, die Mas­ter­ar­beit des MiGG-Mas­ters auch an ande­ren betei­lig­ten Pro­fes­su­ren zu ver­fas­sen:

  • Prof. Dr. Mat­thi­as Wre­de (Lehr­stuhl für Sozi­al­po­li­tik)
  • Prof. Dr. Harald Tauch­mann (Pro­fes­sur für Gesund­heits­öko­no­mie)

Hier­bei gel­ten die indi­vi­du­el­len Bestim­mun­gen des Lehr­stuhls bzw. der Pro­fes­so­ren. Bit­te infor­mie­ren Sie sich hier selb­stän­dig.

Unterlagen

Bewerbungsprozess

In der unten ste­hen­den Lis­te fin­den Sie eine Aus­wahl an The­men­vor­schlä­gen des Lehr­stuhls. Bit­te wen­den Sie sich bei Inter­es­se an einer Mas­ter­ar­beit direkt an die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter für deren The­men bzw. The­men­be­rei­che Sie sich inter­es­sie­ren. Es gibt kei­ne Bewer­bungs­fris­ten und kei­ne ein­heit­li­chen Start­ter­mi­ne für die Mas­ter­ar­bei­ten. Neh­men Sie jedoch bit­te früh­zei­tig Kon­takt auf, damit der Bear­bei­tungs­pro­zess gemein­sam geplant wer­den kann.

Die end­gül­ti­ge The­men­ver­ga­be erfolgt frü­hes­tens sechs Wochen vor Anmel­dung der Mas­ter­ar­beit. Den Ablauf der The­men­ver­ga­be kön­nen Sie der hier ver­link­ten Datei ent­neh­men.

Individuelle Themenvorschläge

Neben der Bear­bei­tung eines aus­ge­schrie­be­nen The­mas besteht zudem die Mög­lich­keit, auch ein indi­vi­du­el­les The­ma vor­zu­schla­gen. Bit­te infor­mie­ren Sie sich hier­zu auf unse­rer Home­page über die jewei­li­gen For­schungs­schwer­punk­te der ein­zel­nen Mit­ar­bei­ter und rei­chen Sie Ihren The­men­vor­schlag ent­spre­chend des For­schungs­schwer­punk­tes bei dem jewei­li­gen Mit­ar­bei­ter / der jewei­li­gen Mit­ar­bei­te­rin per E‑Mail recht­zei­tig ein.

Hin­weis: Ein indi­vi­du­el­ler The­men­vor­schlag stellt kei­ne Garan­tie dar, dass sich ein Betreu­er fin­den lässt, der zum einen das The­ma inhalt­lich betreu­en kann oder zum ande­ren auch die nöti­gen Kapa­zi­tä­ten besitzt, neben den aus­ge­schrie­be­nen zusätz­lich auch indi­vi­du­el­le Mas­ter­ar­bei­ten zu betreu­en.

Eine Über­sicht der Ansprech­part­ner unter­teilt nach Schwer­punk­ten kön­nen Sie der ver­link­ten Datei ent­neh­men. Für The­men aus dem Bereich der sta­tio­nä­ren Ver­sor­gung und Sport­ma­nage­ment set­zen Sie sich bit­te direkt mit Dr. Mar­tin Schwandt in Ver­bin­dung.

Bei Fra­gen oder bei Unklar­hei­ten kön­nen Sie sich auch ger­ne an Domi­nik Blunck wen­den.

Offene Themen (8)

Arbeits­be­din­gun­gen und (psy­chi­sche) Gesund­heit bei Lehr­kräf­ten – eine lite­ra­tur­ge­stütz­te, quan­ti­ta­ti­ve Ana­ly­se

Leh­rer – Traum­be­ruf oder Höl­len­job? Allen Vor­ur­tei­len zu Trotz scheint Leh­rer zu sein gar nicht so ein­fach zu sein wie vie­le in der Gesell­schaft es mei­nen – dies zumin­dest sug­ge­rie­ren vie­le Stu­di­en und es scheint sich auch in der Ent­wick­lung der krank­heits­be­ding­ten Fehl­zei­ten wie­der zu spie­geln. Aber wie hän­gen Arbeits­be­din­gun­gen und (psy­chi­sche) Gesund­heit zusam­men? Ist etwa ein über­durch­schnitt­lich hoher Lärm­pe­gel in den Klas­sen­räu­men oder man­geln­de Unter­stüt­zung im Kol­le­gi­um bei­spiels­wei­se mit zuneh­men­der Erschöp­fung, Schlaf­lo­sig­keit und letzt­lich Bur­nout asso­zi­iert? Wie wir­ken sich eine gute Zusam­men­ar­beit unter Kol­le­gen und ein gutes Stan­ding in der Eltern­schaft auf die per­sön­li­che Wider­stands­kraft einer Lehr­kraft aus? Spie­len in dem Zusam­men­hang auch etwa Fak­to­ren wie Beleuch­tung oder ein über­durch­schnitt­lich hohes Arbeits­pen­sum eine Rol­le? Im Rah­men Ihrer Mas­ter­ar­beit gehen Sie die The­ma­tik zunächst lite­ra­tur­ba­siert an. Sie suchen semi­sys­te­ma­tisch nach Zusam­men­hän­gen zwi­schen Arbeits­be­din­gun­gen auf der einen Sei­te und gesund­heits­be­zo­ge­nen Out­come­pa­ra­me­tern auf der ande­ren Sei­te. Schließ­lich unter­su­chen Sie einen exis­tie­ren­den Daten­satz auf ent­spre­chen­de Zusam­men­hän­ge. Eine zusam­men­fas­sen­de und kri­ti­sche Refle­xi­on der Ergeb­nis­se run­det Ihre Mas­ter­ar­beit ab. Erwar­tet wer­den eine struk­tu­rier­te und eigen­stän­di­ge Arbeits­wei­se sowie eine kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit inhalt­li­chen wie metho­di­schen Aspek­ten. Vor­er­fah­run­gen im Bereich quan­ti­ta­ti­ve Daten­ana­ly­se sind vor­teil­haft, aber nicht zwin­gend erfor­der­lich. Die Mas­ter­ar­beit erfolgt in Koope­ra­ti­on mit dem Insti­tut für Arbeits‑, Sozi­al- und Umwelt­me­di­zin (Prof. Drex­ler). Bei Inter­es­se wen­den Sie sich bit­te an Dr. Nad­ja Amler (nadja.amler@fau.de) oder Wolf­gang Fisch­mann (wolfgang.fischmann@fau.de). Wenn mög­lich, soll die Arbeit zeit­nah auf­ge­nom­men wer­den.

Betreu­ung: Nad­ja Amler

Stu­di­en­gangs­mar­ke­ting – Pro­blem­stel­lung, Kon­zep­ti­on und Imple­men­tie­rung am Bei­spiel des Mas­ters in Gesund­heits­ma­nage­ment und Gesund­heits­öko­no­mie

Der Lehr­stuhl für Gesund­heits­ma­nage­ment bie­tet seit dem Win­ter­se­mes­ter 2015/16 den Mas­ter in Gesund­heits­ma­nage­ment und Gesund­heits­öko­no­mie (MiGG) an. Es han­delt sich um einen kon­se­ku­ti­ven, for­schungs­ori­en­tier­ten Mas­ter­stu­di­en­gang mit brei­tem (Betriebs­wirt­schafts­leh­re, Volks­wirt­schafts­leh­re, Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, Medi­zin), aber aus­schließ­li­chem Bezug zum Gesund­heits­we­sen. Ziel­grup­pe sind Bache­lor­stu­die­ren­de mit wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­chem Hin­ter­grund, die ein Inter­es­se am Gesund­heits­we­sen haben. Grund­la­gen der BWL, VWL und Sta­tis­tik wer­den vor­aus­ge­setzt, Vor­kennt­nis­se und Berufs­er­fah­rung im Bereich Gesund­heits­ma­nage­men­t/-öko­no­mie sind nicht erfor­der­lich, haben aber einen posi­ti­ven Ein­fluss inner­halb des Qua­li­fi­ka­ti­ons­fest­stel­lungs­ver­fah­rens. Im Rah­men der Mas­ter­ar­beit soll ein Über­blick über die stra­te­gi­schen und ope­ra­ti­ven Hand­lungs­op­tio­nen eines Stu­di­en­gangs im Rah­men von Mar­ke­ting­über­le­gun­gen geben wer­den. Wei­ter­hin soll dar­an anschlie­ßend ein Mar­ke­ting­kon­zept auf Stu­di­en­gangs­ebe­ne am Bei­spiel des Mas­ters in Gesund­heits­ma­nage­ment und Gesund­heits­öko­no­mie ent­wi­ckelt wer­den, um die posi­ti­ve öffent­li­che Sicht­bar­keit und die erfolg­rei­che Pro­fi­lie­rung bei den rele­van­ten Ziel­grup­pen des Stu­di­en­gangs zu fes­ti­gen. Dabei soll der Fokus ins­be­son­de­re auf die Ziel­grup­pe der qua­li­fi­zier­ten Stu­di­en­in­ter­es­sier­ten gelegt wer­den. Ana­ly­sie­ren Sie hier­für zunächst den aktu­el­len For­schungs­stand des Hoch­schul­mar­ke­tings. Unter­su­chen Sie, inwie­fern die Grund­sät­ze des Mar­ke­tings auf Stu­di­en­gän­ge anwend­bar sind und wel­che Fak­to­ren bei der Imple­men­tie­rung zu beach­ten sind. Lei­ten Sie Mar­ke­ting­in­stru­men­te und Maß­nah­men ab, wel­che sich beson­ders eig­nen, um die Ziel­grup­pe der qua­li­fi­zier­ten Stu­di­en­in­ter­es­sier­ten zu errei­chen. Ent­wi­ckeln Sie anhand die­ser Erkennt­nis­se ein Mar­ke­ting­kon­zept für den MiGG, wel­ches spe­zi­fisch auf die Stu­di­en­rich­tung aus­ge­rich­tet ist und ins­be­son­de­re die oben genann­te Ziel­grup­pe adres­siert.

Betreu­ung: Lena Jae­gers

Stu­di­en­an­ge­bo­te im Bereich Gesund­heits­ma­nage­ment und Gesund­heits­öko­no­mie in Deutsch­land. Eine ver­glei­chen­de Ana­ly­se der Cur­ri­cu­la

Als stän­dig wach­sen­de Bran­che ist das deut­sche Gesund­heits­we­sen mit zahl­rei­chen Ver­än­de­run­gen und Her­aus­for­de­run­gen kon­fron­tiert, wel­che unter ande­rem durch den demo­gra­phi­schen Wan­del, medi­zi­nisch-tech­ni­sche Inno­va­tio­nen sowie sich stän­dig ändern­de gesetz­li­che und struk­tu­rel­le Rah­men­be­din­gun­gen ent­ste­hen. Die­se füh­ren gleich­zei­tig zu einem stei­gen­den Effi­zi­enz­druck. Um die­sen Ver­än­de­run­gen gerecht zu wer­den und das Gesund­heits­we­sen trotz der Her­aus­for­de­run­gen wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, bedarf es qua­li­fi­zier­ter Spe­zia­lis­ten, die neben bran­chen­spe­zi­fi­schen Fach- und Metho­den­kennt­nis­sen auch über fun­dier­te wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­che Kennt­nis­se ver­fü­gen, um zukünf­tig das deut­sche Gesund­heits­we­sen mit­zu­ge­stal­ten. Auf die­se Kar­rie­re berei­ten ver­schie­de­ne Stu­di­en­an­ge­bo­te in den Berei­chen Gesund­heits­ma­nage­ment und Gesund­heits­öko­no­mie vor. Die inter­dis­zi­pli­nä­re Aus­rich­tung der Stu­di­en­gän­ge und somit die Ein­bet­tung in unter­schied­li­che Berei­che wie unter ande­rem Betriebs­wirt­schafts­leh­re, Volks­wirt­schafts­leh­re, Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, Wirt­schafts­in­for­ma­tik, Medi­zin oder Recht führt zu viel­fäl­ti­gen Stu­di­en­in­hal­ten. Daher soll im Rah­men die­ser Mas­ter­ar­beit ein sys­te­ma­ti­scher Über­blick über ent­spre­chen­de Stu­di­en­in­hal­te gege­ben wer­den. Ziel ist eine sys­te­ma­ti­sche Erhe­bung und Aus­wer­tung der Stu­di­en­in­hal­te der Bache­lor- und Mas­ter­stu­di­en­gän­ge in die­sem Bereich in Deutsch­land. Iden­ti­fi­zie­ren Sie zunächst die rele­van­ten Stu­di­en­gän­ge, bevor Sie die­se genau­er ana­ly­sie­ren. Dabei soll mit­hil­fe einer sys­te­ma­ti­schen Inhalts­ana­ly­se der Cur­ri­cu­la (z.B. Modul­hand­bü­cher) der Stu­di­en­gän­ge eine Über­sicht über die Stu­di­en­in­hal­te gege­ben wer­den. Hier­zu soll zunächst ein Kate­go­ri­en­sys­tem zur sys­te­ma­ti­schen Ein­ord­nung ent­spre­chen­der Stu­di­en­in­hal­te erar­bei­tet wer­den. Anschlie­ßend soll das Kate­go­ri­en­sys­tem ange­wandt wer­den, um die Stu­di­en­in­hal­te in Kom­pe­tenz­fel­der ein­zu­ord­nen und sys­te­ma­tisch zu beschrei­ben. Die Unter­su­chung soll Erkennt­nis­se dar­über vor­le­gen, wel­che zen­tra­len Kom­pe­tenz­fel­der in Bache­lor- und Mas­ter­stu­di­en­gän­gen im Bereich Gesund­heits­ma­nage­ment und Gesund­heits­öko­no­mie ver­mit­telt wer­den und zen­tra­le Unter­schie­de ana­ly­sie­ren.

Betreu­ung: Lena Jae­gers

Der Ein­fluss von Abrech­nungs- und Erstat­tungs­sys­te­men auf die Pati­en­ten­ver­sor­gung

Inter­na­tio­na­le Regis­ter­ver­glei­che aber auch Stel­lung­nah­men von Fach­ge­sell­schaf­ten und ande­ren Ein­rich­tun­gen legen nahe, dass natio­na­le Abrech­nungs­sys­te­me einen Ein­fluss auf Ent­schei­dun­gen der Leis­tungs­er­brin­ger bezüg­lich der Dia­gnos­tik oder The­ra­pie und damit auch auf das medi­zi­ni­sche Ergeb­nis haben. Ziel der Arbeit ist es die­se Effek­te im Rah­men einer inter­na­tio­na­len sys­te­ma­ti­schen Lite­ra­tur­re­cher­che zu iden­ti­fi­zie­ren, mit dem deut­schen Sys­tem zu ver­knüp­fen und anschie­ßend die Situa­ti­on zu bewer­ten und zu dis­ku­tie­ren.

Betreu­ung: Kat­rin Doc­ter

SF-6D in gesund­heits­öko­no­mi­schen Eva­lua­tio­nen – Beson­der­hei­ten beim Ein­satz in Deutsch­land

Der SF-6D Fra­ge­bo­gen ist ein wich­ti­ges Instru­ment zur Erhe­bung der Lebens­qua­li­tät in den öko­no­mi­schen Stu­di­en. Für die Kal­ku­la­ti­on der ent­spre­chen­den Lebens­qua­li­täts­wer­te bil­den die sog. Prä­fe­renz­ur­tei­le eine wich­ti­ge Grund­la­ge. Die­se Urtei­le spie­geln den sub­jek­ti­ven Nut­zen der Befrag­ten bezüg­lich ver­schie­de­ne Lebens­qua­li­täts­di­men­sio­nen wider und kön­nen mit­tels sol­cher Ver­fah­ren wie Stan­dard Gam­ble, Time Tra­de Off oder Rating Sca­le erho­ben wer­den. Pro­ble­ma­tisch ist jedoch, dass die Prä­fe­renz­ur­tei­le je nach Bevöl­ke­rung unter­schied­lich sein kön­nen und die bereits exis­tie­ren­den Norm­stich­pro­ben nicht in jedem Land ver­zer­rungs­frei für Fra­ge­bo­gen­aus­wer­tun­gen ein­setz­bar sind. In die­ser Mas­ter­ar­beit geben Sie einen umfang­rei­chen Über­blick über die bereits exis­tie­ren­den Norm­stich­pro­ben für den SF-6D und die metho­di­schen Ver­fah­ren, die dabei zum Ein­satz kamen. Des Wei­te­ren machen Sie fun­dier­te Vor­schlä­ge für den Ein­satz des SF-6D in deut­schen öko­no­mi­schen Stu­di­en und dis­ku­tie­ren die Aspek­te, die dabei berück­sich­tigt wer­den müs­sen. Grund­kennt­nis­se in Öko­no­me­trie wer­den bei die­ser Arbeit vor­aus­ge­setzt.

Betreu­ung: Kris­ti­na Kast

Gesetz­li­che Rege­lun­gen in der Pfle­ge – Ein inter­na­tio­na­ler Ver­gleich

Die Rele­vanz des The­mas Pfle­ge erhöht sich. Die For­de­run­gen nach Ver­bes­se­run­gen in den kri­ti­schen Berei­chen, wie z.B. Per­so­nal, Pfle­ge­be­dürf­tig­keit, Qua­li­täts­trans­pa­renz, wer­den immer lau­ter. Die gesetz­li­chen Rege­lun­gen im pfle­ge­ri­schen Sek­tor bil­den eine ent­schei­den­de Basis dafür, wie der aktu­el­le Stand ist, wie schnell die Ent­wick­lun­gen vor­an­schrei­ten kön­nen und wel­che Anrei­ze bestehen, die­se Ent­wick­lun­gen anzu­sto­ßen. Wäh­rend in Deutsch­land erst seit Kur­zem die pro­ble­ma­ti­sche Lage im pfle­ge­ri­schen Sek­tor erkannt wur­de, kön­nen ande­re Län­der bereits Erfol­ge vor­wei­sen. In die­ser Arbeit soll die Gesetz­ge­bung in Deutsch­land und inter­na­tio­nal dar­ge­stellt und ana­ly­siert wer­den. Eine umfang­rei­che Dis­kus­si­on, ins­be­son­de­re im Hin­blick auf die Qua­li­täts­be­richt­erstat­tung in der Alten­pfle­ge, bil­det den Schwer­punkt der Arbeit.

Betreu­ung: Kris­ti­na Kast

Die Kom­ple­xi­tät von Inter­ven­tio­nen in der Ver­sor­gungs­for­schung

Ein zen­tra­ler Unter­schied zwi­schen der kli­ni­schen For­schung und der Ver­sor­gungs­for­schung ist, dass kli­ni­sche For­schung in der Regel den Effekt einer defi­nier­ten Inter­ven­ti­on cete­ris pari­bus (d. h. ansons­ten glei­che Bedin­gun­gen) auf ein oder weni­ge defi­nier­te Out­co­mes misst. Die­se Prä­mis­se der „ansons­ten gleich­blei­ben­den Bedin­gun­gen“ kann in der Ver­sor­gungs­for­schung nicht erwar­tet wer­den. Ver­sor­gungs­for­schungs-Inter­ven­tio­nen sind in der Regel kom­plex und bestehen zum Teil aus ver­schie­de­nen klei­ne­ren Inter­ven­tio­nen die in schwer zu eva­lu­ie­ren­de Rah­men­be­din­gun­gen imple­men­tiert wer­den. In die­sem Zusam­men­hang wird von der „dop­pel­ten Kom­ple­xi­tät“ gespro­chen. Die­se Arbeit beschäf­tigt sich mit den Her­aus­for­de­run­gen der Kom­ple­xi­tät von Inter­ven­tio­nen im Ver­sor­gungs­all­tag, ins­be­son­de­re im Hin­blick auf deren Eva­lua­ti­on. Was heißt in die­sem Zusam­men­hang „kom­plex“? Wie kann die Kom­ple­xi­tät gemes­sen wer­den? Die zen­tra­le Auf­ga­be ist es, 5–6 kom­ple­xe Inter­ven­tio­nen aus der Ver­sor­gungs­rea­li­tät zu iden­ti­fi­zie­ren, sys­te­ma­tisch zu ana­ly­sie­ren und zu erar­bei­ten, wie die­ser Kom­ple­xi­tät im Rah­men der Eva­lua­ti­on Rech­nung getra­gen wur­de.

Betreu­ung: Kat­rin Doc­ter

Mas­ter­ar­beit im Bereich „Betrieb­li­che Gesundheitsförderung/Betriebliches Gesund­heits­ma­nage­ment“

In Zusam­men­ar­beit mit der Deut­schen Gesell­schaft für Arbeits­me­di­zin und Umwelt­me­di­zin e.V. (DGAUM) bie­ten wir ver­schie­de­ne Mas­ter­ar­bei­ten in dem The­men­be­reich „Betrieb­li­che Gesundheitsförderung/Betriebliches Gesund­heits­ma­nage­ment“ an. Ihre Mas­ter­ar­beit ist Teil des Pro­jekts „Gesund arbei­ten in Thü­rin­gen (GAIT)“. Bei dem Pro­jekt han­delt es sich um ein Modell­vor­ha­ben zur betrieb­li­chen Gesund­heits­för­de­rung (§ 20g SGB V). Ziel des Modell­vor­ha­bens ist die Ver­bes­se­rung der Betrieb­li­chen Gesund­heits­för­de­rung (BGF) und des Betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ments (BGM) in länd­li­chen und struk­tur­schwä­che­ren Regio­nen unter Berück­sich­ti­gung des natio­na­len Gesund­heits­ziels „Gesund leben und arbei­ten“. Im Mit­tel­punkt des Modell­vor­ha­bens steht die betrieb­li­che Gesund­heits­för­de­rung in klei­nen und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men (KMU). Es gilt Lösun­gen zu ent­wi­ckeln, um flä­chen­de­ckend Beschäf­tig­te und Betrie­be bes­ser und nach­hal­tig mit arbeits­me­di­zi­ni­schen Ange­bo­ten zu ver­sor­gen. Nähe­re Infor­ma­tio­nen zu dem Pro­jekt fin­den Sie auf der GAIT-Home­page (http://www.gesund-arbeiten-in-thueringen.de/) bzw. der Inter­net­prä­senz der Deut­schen Gesell­schaft für Arbeits­me­di­zin und Umwelt­me­di­zin e. V. (https://www.dgaum.de/praevention/). Wenn Sie Inter­es­se an der Bear­bei­tung eines The­mas in dem Bereich haben, set­zen Sie sich bit­te direkt mit Frau Dr. Amler (amler@dgaum.de bzw. tele­fo­nisch unter 09131–85-26977) in Ver­bin­dung. Vor­kennt­nis­se im Bereich der qua­li­ta­ti­ven Sozi­al­for­schung bzw. des betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ments sind von Vor­teil, aber kei­ne zwin­gen­de Vor­aus­set­zung.

Betreu­ung: Nad­ja Amler