Qualitätsberichterstattung

Qualitätsberichterstattung über Krankenhäuser der Region Nürnberg – Ein gemeinsames Projekt mit der Nürnberger Zeitung, den Nürnberger Nachrichten und der Universität Bayreuth

HINWEIS: Dar­stel­lung der Ergeb­nis­se der Qua­li­täts­be­richt­erstat­tung sowie Stel­lung­nah­men der Kran­ken­häu­ser zu den ein­zel­nen Behand­lun­gen (Leis­tungs­be­rei­chen) erfolgt in Kür­ze unten, im Bereich “Ergeb­nis­se 2021”.

Eine aus­führ­li­che­re Beschrei­bung zur Ziel­set­zung, Vor­ge­hens­wei­se und kri­ti­schen Betrach­tung der Qua­li­täts­be­richt­erstat­tung kön­nen Sie hier her­un­ter­la­den (Ver­si­on 2021).

Hin­ter­grund

Schon seit eini­gen Jah­ren müs­sen Kran­ken­häu­ser Qua­li­täts­in­for­ma­tio­nen ver­öf­fent­li­chen, damit Pati­en­ten und Ärz­te bei elek­ti­ven Ein­grif­fen eine Ori­en­tie­rung zur Wahl eines Kran­ken­hau­ses haben. Die­se Daten sind auf ver­schie­de­nen Inter­net­por­ta­len abruf­bar. Deren Dar­stel­lun­gen sind auf­grund der Detail­liert­heit und Kom­ple­xi­tät jedoch als Ent­schei­dungs­hil­fe eher unge­eig­net. Dies dien­te uns als Anlass, die Daten mit Blick auf eine mög­lichst effek­ti­ve Ent­schei­dungs­un­ter­stüt­zung zu ana­ly­sie­ren und zu aggre­gie­ren.

Was ist das Ziel des Ran­kings?

Mit der Qua­li­täts­be­richt­erstat­tung über die Kli­ni­ken im Raum Nürn­berg und Umge­bung soll ein Bei­trag dazu geleis­tet wer­den, die Ver­sor­gungs­qua­li­tät in der Regi­on zu erhö­hen. Dies soll einer­seits dadurch erreicht wer­den, dass sich Leis­tungs­er­brin­ger mit den Ergeb­nis­sen aus­ein­an­der­set­zen und mög­li­che Qua­li­täts­ver­bes­se­rungs­pro­gram­me umset­zen. Ande­rer­seits rich­tet sich die Bericht­erstat­tung an Pati­en­ten. Betrach­tet man Kri­te­ri­en für die Kran­ken­haus­wahl, so spie­len medi­zi­ni­sche Behand­lungs­er­geb­nis­se eine zen­tra­le Rol­le und Qua­li­täts­ver­glei­che von Kli­ni­ken wer­den für sinn­voll erach­tet. Aller­dings trau­en es sich die wenigs­ten Pati­en­ten zu, die medi­zi­ni­sche Qua­li­tät einer Kran­ken­haus­be­hand­lung selbst beur­tei­len zu kön­nen (was durch zahl­rei­che empi­ri­sche Unter­su­chun­gen bestä­tigt wor­den ist). Daher wur­den in die­ser Stu­die unter Berück­sich­ti­gung der Lite­ra­tur unter­schied­li­che Dar­stel­lungs­for­ma­te und Ansät­ze für die Qua­li­täts­be­richt­erstat­tung gewählt. Schließ­lich kommt der drit­ten Adres­sa­ten­grup­pe der Bericht­erstat­tung, den nie­der­ge­las­se­nen Ärz­ten, eine zen­tra­le Rol­le zu; Pati­en­ten mes­sen der Mei­nung des Haus- oder Fach­arz­tes für die Wahl einer Kli­nik eine her­aus­ra­gen­de Rol­le bei und wün­schen sich hier aus­führ­li­che Erläu­te­run­gen zu den Qua­li­täts­merk­ma­len einer Kli­nik. Die Bericht­erstat­tung kann zur Unter­stüt­zung die­ses Dia­lo­ges mög­li­cher­wei­se einen sinn­vol­len Bei­trag leis­ten.

Wel­che Infor­ma­tio­nen wur­den bei der Erstel­lung des Ran­kings berück­sich­tigt?

Alle ver­wen­de­ten Qua­li­täts­in­for­ma­tio­nen über die Kran­ken­häu­ser sind frei ver­füg­bar und zum Zweck der bes­se­ren Infor­ma­ti­on von Pati­en­ten und wei­te­ren Inter­es­sen­grup­pen ver­öf­fent­licht wor­den. Im Rah­men des Ran­kings wur­den die­se recht unüber­sicht­li­chen Infor­ma­tio­nen zusam­men­ge­fasst, um als bes­se­re Ent­schei­dungs­grund­la­ge die­nen zu kön­nen. Dabei wur­den für die Erstel­lung des Ran­kings drei unter­schied­li­che Infor­ma­ti­ons­quel­len berück­sich­tigt.

1) Medi­zi­ni­sche Qua­li­täts­in­for­ma­tio­nen:

  • Ergeb­nis­se der exter­nen sta­tio­nä­ren (gesetz­li­chen) Qua­li­täts­mes­sung (2019): Alle Kran­ken­häu­ser in Deutsch­land sind gesetz­lich dazu ver­pflich­tet, Ergeb­nis­se zu bestimm­ten Behand­lun­gen zu doku­men­tie­ren. Die Daten geben Infor­ma­tio­nen über die Ver­sor­gungs­qua­li­tät für den Zeit­raum des Kran­ken­haus­auf­ent­hal­tes.
  • Rou­ti­ne­da­ten der AOK (2016–2018): Hier­bei wer­den Abrech­nungs­da­ten der AOK ana­ly­siert. Die­se erlau­ben eine län­ger­fris­ti­ge Betrach­tung der Behand­lungs­er­geb­nis­se auch für den Zeit­raum nach der Ent­las­sung aus dem Kran­ken­haus. Je nach Behand­lung vari­ie­ren die­se zwi­schen 30 Tagen und einem Jahr.

2) Fall­zah­len: Es wird gezeigt, wie vie­le Ein­grif­fe die Kran­ken­häu­ser im Jahr 2019 erbracht haben.

3) Wei­ter­emp­feh­lungs­ra­te von Pati­en­ten: Die Wei­ter­emp­feh­lungs­ra­te von Pati­en­ten für Kran­ken­häu­ser wird seit Novem­ber 2011 durch Befra­gun­gen der AOK und BARMER GEK gemein­sam mit der Weis­sen Lis­te ermit­telt. Hier­bei wird ein wis­sen­schaft­lich erar­bei­te­ter Fra­ge­bo­gen (PEQ) ver­wen­det. Zusätz­lich wird seit die­sem Jahr der Qua­li­täts­be­richt­erstat­tung die Pati­en­ten­wei­ter­emp­feh­lungs­ra­te auf Fach­ab­tei­lungs­ebe­ne ver­wen­det.

Wie wur­de bei der Erstel­lung des Ran­kings vor­ge­gan­gen?

Im ers­ten Schritt wur­den die Ergeb­nis­se der gesetz­li­chen Qua­li­täts­mes­sung für die Kran­ken­häu­ser betrach­tet. Die Qua­li­tät wird anhand von Kenn­zah­len gemes­sen. Für eini­ge Kenn­zah­len wer­den Ziel­kor­ri­do­re fest­ge­legt. Inner­halb des jewei­li­gen Ziel­kor­ri­dors wird die Qua­li­tät als unauf­fäl­lig ein­ge­stuft. Ein Nicht-Errei­chen des Ziel­kor­ri­dors ist aller­dings nicht immer auto­ma­tisch mit einer schlech­ten Qua­li­tät ver­bun­den, in eini­gen Fäl­len kann es gute Grün­de dafür geben, die eine unauf­fäl­li­ge Qua­li­tät beschei­ni­gen. In ande­ren Fäl­len wie­der­um ist noch nicht abschlie­ßend geklärt, ob die Ergeb­nis­se als qua­li­ta­tiv unauf­fäl­lig ein­ge­stuft wer­den kön­nen. Wir haben für die Erstel­lung des Ran­kings betrach­tet, für wie vie­le Qua­li­täts­in­di­ka­to­ren zwei­fels­frei eine unauf­fäl­li­ge Qua­li­tät beschei­nigt wer­den kann. Anschlie­ßend wur­den die Kli­ni­ken in drei Qua­li­täts­grup­pen auf­ge­teilt (bes­te 25%, mitt­le­re 50%, schlech­tes­te 25%). Im zwei­ten Schritt wur­den die AOK Rou­ti­ne­da­ten betrach­tet. Hier­bei wird gezeigt, ob Kli­ni­ken eine über­durch­schnitt­li­che, durch­schnitt­li­che oder unter­durch­schnitt­li­che Qua­li­tät auf­wei­sen (bes­te 20%, mitt­le­re 60%, schlech­tes­te 20%). Anschlie­ßend wur­den die bei­den Qua­li­täts­er­geb­nis­se im drit­ten Schritt mit­ein­an­der kom­bi­niert. Kran­ken­häu­ser, wel­che in bei­den Berei­chen die bes­ten Ergeb­nis­se erziel­ten, wur­den der ers­ten Grup­pe zuge­ord­net usw. Im vier­ten Schritt wur­den Kli­ni­ken in jeder Grup­pe anhand der Fall­zah­len (über­durch­schnitt­lich, durch­schnitt­lich, unter­durch­schnitt­lich) geord­net. Kli­ni­ken mit über­durch­schnitt­li­chen Fall­zah­len ste­hen jeweils wei­ter oben. Abschlie­ßend wur­de die Patienten­weiterempfehlungsrate berück­sich­tigt, um bei bis­lang glei­chen Ergeb­nis­sen wei­ter zu dif­fe­ren­zie­ren.

Ergeb­nis­se 2021

Wich­tig: Es wird nicht die Qua­li­tät der Kli­ni­ken als Gan­zes beur­teilt, son­dern immer nur bezo­gen auf eine jewei­li­ge Behand­lung.

HINWEIS: Die detail­lier­ten Infor­ma­tio­nen zur Bericht­erstat­tung in der Nürn­ber­ger Zei­tung bzw. in den Nürn­ber­ger Nach­rich­ten vom Sams­tag wer­den jeweils bis zu dem dar­auf fol­gen­den Mon­tag zur Ver­fü­gung gestellt.

Leis­tungs­be­rei­cheQua­li­täts­in­for­ma­tio­nenStel­lung­nah­me der Kran­ken­häu­ser
1. Knie­ge­lenk-Endo­pro­the­seQua­li­täts­in­for­ma­tio­nen im Detail-
2. Pro­sta­ta­ope­ra­ti­onQua­li­täts­in­for­ma­tio­nen im Detail-
3. Gal­len­bla­sen­ent­fer­nungQua­li­täts­in­for­ma­tio­nen im Detail-
4. Herz­ka­the­ter-Ein­grif­feQua­li­täts­in­for­ma­tio­nen im Detail-
5. Brust­krebs-Ope­ra­tio­nenQua­li­täts­in­for­ma­tio­nen im Detail-
6. Ein­satz eines künst­li­chen Hüft­ge­lenksQua­li­täts­in­for­ma­tio­nen im Detail-
7. Leis­ten­her­nieQua­li­täts­in­for­ma­tio­nen im Detail-

Kri­ti­sche Betrach­tung der Qua­li­täts­be­richt­erstat­tung:

  • Von Häu­sern in den weni­ger guten Kate­go­ri­en ist kei­nes­wegs all­ge­mein abzu­ra­ten. Für ihre schlech­te­ren Ergeb­nis­se im regio­na­len Ver­gleich sind teil­wei­se gerin­ge Unter­schie­de aus­schlag­ge­bend; auch eine feh­ler­haf­te Daten-Doku­men­ta­ti­on kann ursäch­lich sein.
  • Für eini­ge Behand­lun­gen wäre eine län­ger­fris­ti­ge Betrach­tung not­wen­dig. So ent­ste­hen z.B. 30% aller Kom­pli­ka­tio­nen nach dem Ein­set­zen eines künst­li­chen Hüft­ge­lenks nach dem Kran­ken­haus­auf­ent­halt.
  • Die Ergeb­nis­se bezie­hen sich auf ein bestimm­tes Kran­ken­haus und unter­schei­den nicht zwi­schen den dort täti­gen Ärz­ten.
  • Die Daten unter­lie­gen einem zeit­li­chen Ver­zug. Die der­zeit aktu­ells­ten ver­füg­ba­ren und hier ver­wen­de­ten Daten der exter­nen sta­tio­nä­ren Qua­li­täts­si­che­rung bezie­hen sich auf das Jahr 2019. Die Rou­ti­ne­da­ten der AOK betrach­ten Abrech­nungs­da­ten für die Jah­re 2016 bis 2018.
  • Es wur­de von uns kei­ne inhalt­li­che Dis­kus­si­on zu den ein­zel­nen Ver­fah­ren der Qualitäts­messung vor­ge­nom­men, d.h. wir haben bei­spiels­wei­se nicht über­prüft, ob die durch­ge­führ­te Risi­ko­ad­jus­tie­rung im QSR-Ver­fah­ren ange­mes­sen erscheint.
  • Es wur­de eine eige­ne Metho­dik zur Ver­dich­tung der Infor­ma­tio­nen (Aggre­ga­ti­on) ange­wandt. Hier­bei haben wir dem medi­zi­ni­schen Qua­li­täts­er­geb­nis Prä­fe­renz ein­ge­räumt und mehr Bedeu­tung bei­gemes­sen als bei­spiels­wei­se der Pati­en­ten­wei­ter­emp­feh­lungs­ra­te. Dies kann kri­tisch betrach­tet wer­den, gera­de die aktu­el­len Dis­kus­sio­nen in den USA um das The­ma „pati­ent-cen­te­red care“ rücken die Patientenpers­pektive wei­ter in den Mit­tel­punkt der Betrach­tung. Eben­falls haben für die Aus­wer­tung der gesetz­li­chen Qua­li­täts­si­che­rungs­da­ten nur sol­che Ergeb­nis­se als qua­li­ta­tiv unbe­denk­lich gewer­tet, die als sol­che bestä­tigt wor­den sind.
  • Die Infor­ma­tio­nen für Kli­ni­ken mit unter­schied­li­chen Stand­or­ten sind je nach Verfügbar­keit der Infor­ma­tio­nen zusam­men­ge­fasst oder ein­zeln aus­ge­wie­sen wor­den.

Wei­ter­füh­ren­de Lite­ra­tur zum The­ma:

AQUA-Insti­tut. 2015. Qua­li­täts­re­port 2014. (Link)
Ber­wick DM. 2009. What ‘pati­ent-cen­te­red’ should mean: con­fes­si­ons of an extre­mist. In: Health affairs (Pro­ject Hope) 28 (4), S. w555-65.

Emmert M, Mes­z­mer N, Simon A, San­der U. 2015. Inter­net­por­ta­le für die Kran­ken­haus­wahl in Deutsch­land: Eine leis­tungs­be­reichs­spe­zi­fi­sche Betrach­tung. In: Gesund­heits­we­sen. Online-Publi­ka­ti­on.

Finks JF, Osbor­ne NH, Birk­mey­er JD. 2011. Trends in hos­pi­tal volu­me and ope­ra­ti­ve mor­ta­li­ty for high-risk sur­ge­ry. In: The New Eng­land Jour­nal of Medi­ci­ne 364 (22), S. 2128–2137.

Fung CH, Lim YW, Matt­ke S, Dam­berg C, She­kel­le PG. 2008. Sys­te­ma­tic review. The evi­dence that publi­shing pati­ent care per­for­mance data impro­ves qua­li­ty of care. In: Annals of the Inter­nal Medi­ci­ne 148 (2), S. 111–123.

Gemein­sa­mer Bun­des­aus­schuss. 2015. Exter­ne sta­tio­nä­re Qua­li­täts­si­che­rung. (Link)

Güns­ter C. 2015. Ver­bes­se­rung der Ver­sor­gungs­qua­li­tät durch sek­to­ren­über­grei­fen­de Qua­li­täts­mes­sung mit AOK-Rou­ti­ne­da­ten. In: Pas­si­on Chir­ur­gie. Janu­ar, 5(01): Arti­kel 02_03.

Her­me­ling P, Gera­edts M. 2013 Ken­nen und nut­zen Ärz­te den struk­tu­rier­ten Qua­li­täts­be­richt? In: Gesund­heits­we­sen; 75(03): 155–159.

Jeschke E, Heyde K, Güns­ter C. 2013. Der Zusam­men­hang von Kom­pli­ka­tio­nen im Kran­ken­haus und im Fol­low-up und Impli­ka­tio­nen für die Qua­li­täts­mes­sung bei Hüft­ge­lenk­sen­do­pro­the­sen – Eine Ana­ly­se von AOK-Rou­ti­ne­da­ten. In: Gesund­heits­we­sen; 75(05): 288–295.

Lüring C, Niethard FU, Gün­ther KP, Schä­fer T, Han­ne­mann F, Pritz­ku­leit R. et al. 2013. Regio­na­le Unter­schie­de und deren Ein­fluss­fak­to­ren: Schwer­punkt Knie­en­do­pro­the­tik. Report der Deut­schen Gesell­schaft für Ortho­pä­die und Ortho­pä­di­sche Chir­ur­gie. Hg. v. Ber­tels­mann Stif­tung. (Link)

Schle­sin­ger M, Grob R, Shal­ler D. 2015. Using Pati­ent-Repor­ted Infor­ma­ti­on to Impro­ve Cli­ni­cal Prac­tice. In: Health ser­vices rese­arch, 2116–2154.

Sinai­ko AD, East­man D, Rosen­thal MB. 2012. How report cards on phy­si­ci­ans, phy­si­ci­an groups, and hos­pi­tals can have grea­ter impact on con­su­mer choices. In: Health Aff (Mill­wood) 31 (3), S. 602–611.

Tot­ten AM, Wag­ner J, Tiwa­ri A, O‘Haire C, Grif­fin J, Wal­ker M. 2012. Public Repor­ting as a Qua­li­ty Impro­ve­ment Stra­te­gy. Clo­sing the Qua­li­ty Gap: Revi­si­t­ing the Sta­te of the Sci­ence. In: AHRQ Publi­ca­ti­on No. 12-E011-EF. Agen­cy for Health­ca­re Rese­arch and Qua­li­ty (Evi­dence Report/Technology Assess­ment, Num­ber 208).

Wül­fing C, Haken­berg O, Mil­ler K. 2015. Qua­li­täts­si­che­rung mit Rou­ti­ne­da­ten (QSR) – AOK-Kli­nik­ver­gleich zu Pro­sta­ta­ope­ra­tio­nen. Stel­lung­nah­me der Deut­schen Gesell­schaft für Uro­lo­gie zur Pres­se­mel­dung des AOK Bun­des­ver­ban­des vom 29.10.2015. Deut­sche Gesell­schaft für Uro­lo­gie. Ham­burg.